Hurentage! Eine Anmerkung zum International Sex Workers’ Day am 2. Juni

Hurentage!

Eine Anmerkung zum International Sex Workers’ Day am 2. Juni

[Triggerwarnung Hurenstigma]

Wenn mir vor 20 Jahren jemand prophezeit hätte, dass ich mich einmal für Berufsrechte und Entstigmatisierung von Sexarbeiterinnen einsetze, hätte ich aus voller Überzeugung gesagt: Oida, du bist vollkommen gaga im Hirn.

Über 20 Jahre Beschäftigung als Historikerin mit Sexualitätsgeschichte und hunderte Gespräche mit Sexarbeiterinnen später sage ich: Wer gegen Berufsrechte von Sexarbeiterinnen ist, hat sich krass einseitig und falsch informiert. Und dabei ist es völlig egal, welche Meinung wir von Sexarbeit oder Prostitution haben.

Ich habe meine Meinung nicht gewechselt, sondern untersucht, wie man Verschlechterungen der Menschenrechte organisiert. Dabei wurde deutlich, dass die Wurzel der Patriarchats die Diskriminierung der weiblichen Sexualität ist. Seit Jahrtausenden beschreiben Medizin, Rechtswissenschaft und Religion Frauen, die frei Sex haben, mit wem sie wollen und daraus Macht oder Geld ziehen als gesellschaftsgefährdend, schwer geisteskrank und abnorm. Diese Frauen wurden inhaftiert oder zwangspsychiatriert, und das bis in die Generation meiner Mutter in Europa, andernorts bis heute. Bei Sexarbeiterinnen glauben sogar einige Feministinnen bis heute, dass sie und was sie tun krank, abnorm und gesellschaftsschädlich sei.

Die Repressionen gegen die freie Sexualität der Frauen ist das Hauptmittel dieser Repressionen und Basis der Rape Culture und es kumuliert im Hurenstigma. Ich setzte mich für Berufsrechte ein, weil ich sicher bin dass das nicht nur den Sexarbeiter*innen hilft, sondern allen Frauen. Die Entstigmatisierung von Huren ist notwendig, um das Patriarchat zu besiegen. Wie das genau läuft erzähle ich ein andermal, hier an dieser Stelle möchte ich nur meine Motivation klarlegen.

Damit mein ich ausdrücklich nicht, dass alle Sexarbeiter*innen immer und jederzeit sexuell total freie Menschen sind, sondern dass sie im Patriarchat Grenzen überschreiten, die Frauen nicht überschreiten dürfen, weil das eben krank und schädlich für die Gemeinschaft sei. Huren gelten im Patriarchat als sexuell deviant, sie überschreiten, was Frauen dürfen. Das betrifft sowohl jene Sexarbeiterinnen, die ihren Job gern machen und sexuell Spaß daran haben, wie jene, die finden was sie in der Arbeit tun hat mit ihrer eigenen Sexualität gar nichts zu tun.

Ich wurde dieser Tage mehrfach gefragt, was ich von einem Artikel zum Hurentag halte, der mir vorgelegt wurde, in dem eine „Aussteigerin“ aus der Sexarbeit erzählt, dass diese Betätigung ganz furchtbar für sie war und das Sexarbeit für alle die Hölle sei.

Der Internationale Hurentag oder International Sex Workers’ Day am 2. Juni will das Bewusstsein für die Diskriminierung von Sexarbeiter*innen erhöhen.

Diskriminierung die nicht gerechtfertigte Benachteiligung von Menschen aufgrund bestimmter Merkmale, dazu gehört Sexarbeit.

Stigma ist die Rationalisierung der Diskriminierung, die wir leben. Stigmatisierung ist der Prozess, indem negative, herabwürdigende Eigenschaften von einer Person oder Personengruppe behauptet werden, die zu Diskriminierung (also Benachteiligung) führen. Oder anders gesagt: Stigma ist das, was wir denken, wenn wir uns unsere eigenen schädlichen Vorurteile schönreden. So sagt es die Wissenschaft.

Stigma und Diskriminierung ist das, gegen das Menschen am Hurentag kämpfen.

Ich lese an diesem Tag keine Artikel von Leuten, die gezielt und bewusst Diskriminierung, Entrechtung und das Stigma fordern, wie es jene Bloggerin oder Alice Schwarzer tun, die Stigma fordern, es fördern und behaupten, mit diesem Stigma gegen Sexarbeit würde die Welt eine bessere. (Gerne gebe ich in einer Email oder PN die Quelle an).

Wieviele Schilder haben wir gemalt, auf denen “Stigma kills” steht? Und es ist immer noch wahr: Stigma tötet, heute wie gestern. Es tötet Frauen, die wegen ihrer Sexualität diskriminiert werden. Stigma kills. Deswegen muss das Stigma weg – nicht die Frauen.

Darüber darf man nicht hinwegsehen. Darüber muss man reden, diese Fakten kann man nicht vom Tisch wischen wie Brotkrümmel.

Ich lese an diesem Tag, dem 2. Juni, bewusst keinen Artikel von Leuten, die bei jeder Gelegenheit behaupten Frauen, die diesen Job gern machen seien 1. völlig psychisch krank und wissen nicht was sie tun 2. eine Marionette der Mafia und 3. schuld an allen Übeln in der Sexarbeit, der Prostitution und am Menschenhandel in die Prostitution. Das geht sich nämlich alles gleichzeitig nicht aus. Ich habe das selbe in den Schriften von Männern gelesen, die behaupteten Frauen hätten keine Seele, man könne Frauen nicht vergewaltigen, ein masturbierende Frau gehöre einer operativen Klitorisentfernung unterzogen, Frauen seinen minderwertig, Frauen würden von Berufen außer Haus unfruchtbar und sie seien zum Denken nicht geboren. Die Logik der Abolitionistinnen ist bei genauerem Hinschauen von vergleichbaren Widersprüchen durchdrungen.

Ich lese an diesem Tag keine Artikel von Frauen, die bestimmten anderen Frauen pauschal und prinzipiell jede “Würde” absprechen und behaupten, diese hätten keinen “Willen”. Wenn das Felix Baumgartner täte würden wir wohl alle aufjaulen. Warum lassen wir es zu, wenn es Feministinnen über Frauen sagen? Und komischer Weise sagt es den Zuhältern und Bordellbetreibern und Menschenhändler niemand nach, die haben immer Würde, Willen und psychische Gesundheit. Warum? Weil es die Pfarrer, die Machos und die Patriarchen frei ihre Sexualität lebenden Frauen seit Jahrhunderten nachsagen, dass sie würdelos, krank, willenlos seien, aber den Männern nicht. Wir sind diese Sätze über Sexarbeiterinnen gewohnt. Wir sind das Hurenstigma gewohnt. Wir haben es oft genug gehört, so oft, dass wir es glauben: Eine Hure ist gestört. Eine Frau, die hunderte Liebhaber hat, ist krank. Bei Männern ist das gleiche immer noch ein Heldenlied, oder hat jemand je gelesen, dass Mick Jagger einen Knall hat?

Jede Sexarbeiterin, die ich kenne, würde Leuten die ihr unterstellen, sie würde „die Kontrolle über den eigenen Körper“ aufgeben nicht mal eine zerknüllte Coladose verkaufen, geschweige denn eine sexuelle Dienstleistung anbieten. Alle Sexarbeiterinnen, mit denen ich je darüber gesprochen habe, fühlen sich von der Behauptung sie würden ihren Körper oder ihre Seele verkaufen schlimmstens verachtet, verachtet von denen, die sie angeblich retten wollen – und nicht vorrangig von den Kunden. Sogar jene Frauen, die die Sexarbeit hassen, die den Job nicht machen wollen, die in diesen Beruf nicht gehören. Vielleicht sollte man wieder mehr Pieke Biermann (Wir sind Frauen wie andere auch), Melissa Gira Grant (Hure spielen), Undine de Riviere (Mein Hurenmanifest), Ilan Stephani (Lieb und teuer) oder Gail Pheterson (Hurenstigma) lesen oder den Blog von  Sonja Dolinsek oder Josefa Nereus. Jedenfalls muss man Betroffene hören, und nicht nur jene, die de eigenen Meinung sind.

Das Bild von der ausgebeuteten Nutte, die ihren Körper verkauft und ihre Seele verliert ist eines von außen, und es nährt sich von Bildern aus Köpfen jener Frauen, die nie im Puff waren, nicht mit Sexarbeiterinnen reden. Es ist ein Bild das Männer künstlich erzeugt haben, das bis heute von Männern und Frauen wiederholt wird. Es ist ein Bild, welches das Patriarchat stärkt, weil es Frauen dämonisiert und abwertet, die mit ihrem Körper tun, was sie selbst wollen, obwohl das Patriarchat es verbietet. Helfen tut das am Strich niemandem, denn es ist dieses einseitige Bild, dass die Entrechtung zementiert.

Die Autorin des vorgelegten Artikels ist eine angebliche Ex-Sexarbeiterin, die den Abolitionismus propagiert. Der Abolitionismus fordert die Bestrafung von Freiern, weil man glaubt so die Sexarbeit auszurotten, indem man die Nachfrage senke.

Das ist nicht allein naiv, das ist dumm. Und es ist brandgefährlich. Das erste Land mit dieser Gesetzgebung war Schweden. Nirgends ist die Sexarbeit zurückgegangen, weder Nachfrage noch Angebot. Verdrängungen in die Illegalität gab es dagegen überall. Sexarbeit ist in den meisten Ländern der Erde verboten, das seit Jahrtausenden. Selbst in Ländern, wo auf Sexarbeit anzubieten oder dafür zu zahlen die Todesstrafe steht, gibt es Angebot und Nachfrage.

Die Frauen in der Sexarbeit in Schweden und anderen abolitionistischen Ländern wurden massiv entrechtet, in die Illegalität getrieben, wo Preise sinken, man einen „Beschützer“ braucht – nämlich vor der Polizei. (Ich habe übrigens einen zweistündigen Einführungsvortrag in petto, der nur die negativen Folgen in Schweden thematisiert….). Wenn sich die Freier verstecken müssen, dann müssen das auch die Frauen: Sich verstecken. Vor der Polizei. Vor Denunziant*innen. Sie müssen ihre Partner*innen und Verwandten, ihre Freund*innen und ihre Kinder anlügen, jeden Tag. Jeden Tag lügen. Lügen, wegen Diskriminierung. Lügen, wegen dem Stigma. Entrechtet wegen dem Stigma. Ein Stigma, das Abolitionistinnen loben und fordern.

Stigma ist die Rationalisierung der Diskriminierung, die wir leben. Stigmatisierung ist der Prozess, indem negative, herabwürdigende Eigenschaften von einer Person oder Personengruppe behauptet werden, die zu Diskriminierung (also Benachteiligung) führen. Oder anders gesagt: Stigma ist das, was wir denken, wenn wir uns unsere eigenen schädlichen Vorurteile schönreden.

Let that sink in.

Sexarbeiterinnen in den abolitionistischen Ländern sind umfassend vogelfrei und schutzlos durch die Gesetze, die angeblich nur die Freier bestrafen. Was gelogen ist, denn Frauen werden zu hunderten bestraft, aus ihren Wohnungen geworfen, bekommen Steuerstrafen aber keine Steuernummer, verlieren ihre Kinder und das Sorgerecht, werden – in Schweden gerne auch rechtswidrig – abgeschoben und haben hunderte andere, neue Probleme. Der Menschenhandel in die Prostitution in Ländern mit abolitionistischen Gesetzen stieg überall, und zwar der Handel, nicht die Zahl der geretteten Frauen.

Wenn jemand Sexarbeit abschafft und verschwinden lässt ist das für mich völlig okay. Ich brauch das nicht! Ehrlich! Aber der Abolitionismus hält nicht, was er verspricht. Die Zahl der Freier sinkt nicht, die Zahl der Sexarbeiter*innen sinkt nicht. Abolitionismus vergrößert den Schaden. Und das erschüttert mich.

Die Abolitionistinnen wie auch jene Autorin zeichnen ein maximal düstereres Bild von Sexarbeit und behaupten, keine Frau oder nur ganz wenige, kranke würden das freiwillig tun. Alle Sexarbeiterinnen die ich kenne finden diese Behauptung als extrem kränkend, verletzend und abwertend. Sie werden nicht müde, sich darüber aufzuregen. Aber es hört ihnen niemand zu, weil sie ja angeblich gestörte, gesellschaftsschädliche Irre sind.

Sie können sich damit nicht identifizieren und wundern sich, dass dieses Bild sich so verbreitet, obwohl es unter Sexarbeiterinnen nur wenige teilen. Sie fragen sich auch, warum gerade Feministinnen diese Abwertungen nicht viel stärker hinterfragen. Denn es sind Märchen die hunderte Jahre alt sind, die wir zu kritisieren gelernt haben. Wie Sexarbeiterinnen selbst ihr Leben sehen, fragt aber fast niemand. Abolitionistinnen befragen nur jene Aussteigerinnen, die ihrer Meinung sind.

Abolitionistinnen vermischen Sexarbeit, wenn es ihren Zwecken dient mit Gewalt, Vergewaltigung, Porno, Menschenhandel und allen Übeln dieser Welt. Einige behaupten sogar, Sexarbeit sei schuld an Vergewaltigung im Privatbereich und an Kindern. Das Bild wird dabei möglichst schwammig und unmessbar gehalten, damit weniger auffällig wird, wie schwammig, unüberprüfbar, falsch und frauenfeindlich diese Position sind. Denn einer Frau ihre Würde und die Seele abzusprechen, weil sie Sexarbeit macht, ist sexistisch. Wir tun das nicht mit Freiern. Wir würden toben, wenn jemand einer vergewaltigten Frau oder eine Frau in einer Beziehung Gewaltverbrechen erleidet, die „Würde“ oder die „Seele“ abspricht. Wir tun es nicht mehr, obwohl es vor 50 Jahren sogar noch die Psycholog*innen taten. Wir haben dazugelernt. Warum toben Feministinnen nicht, wenn man das über Sexarbeiterinnen sagt? Was legitimiert diese Hassrede? Dass wir sie seit Jahrtausenden hören?

Was Abolitionismus fordert widerspricht sowohl dem, was Fachleute fordern, es widerspricht auch dem was Betroffene wollen. In Österreich gibt es einen einzigen Abolitionistinnenverein – keine Sexarbeiterin oder Ex-Sexarbeiterin im Team, sondern lauter weiße inländische Akademikerinnen, White Feminism de luxe. Es gibt neun Sexarbeiterinnenvereine in diesem Land. Alle neun sind gegen den Abolitionismus, wie übrigens auch die Abteilung Menschenhandel in Innenministerium, die Task Force Menschenhandel und jene österreichischen Wissenschafter*innen, die sich mit dem Themen befassen.

Das ist überall auf der Welt so. In Indien gibt es einen Sexarbeiterinnen-Verein mit über einer Million Mitglieder. Dagegen sieht Sabine Constabels Aussteigerinnen-Club mit seinen weltweit ungefähr 100 Mitgliedern ziemlich zach aus. Von den 100 sind ungefähr die Hälfte gar keine Aussteigerinnen aus der Sexarbeit, sondern weiße inländische Akademikerinnen. Auch die Autorin der mit vorgelegten Artikels ist weiße Inländerin, die gerade ihre Dissertation schreibt. Ich würde nicht wagen, mit ein Bild von Sexarbeit zu machen, wenn ich nur die Akademikerinnen in der Sexarbeit kennen würde, aber es gibt Blogs aus allen Kontinenten, Berichte von Vereinen aus Afrika, aus Indien, Neuseeland, von Natives aus Kanada und tausenderlei Informationen. Frei im Netz. Wer aber nur Akademikerinnen fragt, die nie in der Sexarbeit waren macht sich lächerlich. Warum nehmen wir sie ernst? Nur, weil wir die gleichen Märchen ohnehin schon seit Jahrhunderten hören? Leute, das reicht aber nicht.

Vor einigen Jahren gab es eine von Dr.in Helga Amesberger (Autorin u.a. von „Sexarbeit in Österreich“) organisierte wissenschaftliche Sexarbeitskonferenz in Wien, bei der über 200 Fachleute die teilweise seit Jahrzehnten zu Sexarbeit und Menschenhandel forschen und kein*e einzige*r davon war pro Abolitionismus – es war eine freie Konferenz, bei der sprechen konnte wer wollte, es hätten also alle Wissenschafter*innen kommen können. Abolitionistinnen verweigern Personen, die nicht ihrer Meinung sind den Zugang zu ihren Veranstaltungen und diskutieren ihre Positionen nicht mit Gegner*innen. Sie diffamieren Gegner*innen regelmäßig als Mafialiebchen und als Schuldige am Menschenhandel.

Es gibt weltweit keine Sexarbeiter*innen und keinen Sexarbeiter*innenverein von aktiven Sexarbeiter*innen, die pro Abolitionismus wären. Wenn ich es schreibe, wundere ich mich selbst. Kann mir an dieser Stelle jemand sagen, warum ich immer noch Abolitionismus diskutieren muss? Kann mir irgend jemand sagen, warum selbst Feministinnen Sexarbeiterinnen immer noch diffamieren, abwerten – und das als Schutz, Rettung und Hilfe bezeichnen?

Ich glaube, dass die Sexarbeit ein sehr schwieriger Beruf ist, der für die meisten Menschen nicht geeignet sind. Wie man die falschen Menschen fernhält weiß ich nicht. Mit Verboten ist das jedenfalls nicht erreichbar. Beratungsstellen erklären aber, dass nach einer guten Einstiegsberatung mindestens die Hälfte der Frauen die Idee den Beruf zu wählen von selbst aufgibt – das sind genau jene Beratungen, die Alice Schwarzer und die Abolitionistinnen verbieten möchten und die von Abolitionistinnen mit Hetzkampagnen überrollt werden. In Österreich wird auch ein Verein immer wieder öffentlich angegriffen. In Deutschland wurde nach massivem Einwirken einer Abolitionistin (Name bekannt) einer Beratungsstelle für Sexarbeiter*innen die Gemeinnützigkeit aberkannt. Die fahren mit ganz harten Bandagen. Gleichzeitig arbeiten sie überall mit Nonnen und der Katholischen Kirche zusammen. Wer bitte hat sich in sexuellen Dingen über Jahrtausende mehr disqualifiziert als die Katholen?! Eine der führenden „Aussteigerinnen“ in Irland wird von der Ruhama finanziert. Die Ruhama ist jener katholische Verein, der noch vor wenigen Jahren die Magdalenenheime in Irland geführt hat, damit hunderte Millionen verdiente und keinen Cent Entschädigung bezahlte. Ich möchte von denen keinen Kugelschreiber geschenkt, wenn ich ehrlich bin.

Man kann sich kein valides Bild von etwas machen, indem man nur jene fragt, die dagegen sind und die am Dagegen sein Millionen verdienen und so tun, als wäre Sexarbeit das ekeligste auf diesem Planeten. Dein Ekel über das, was andere tun, darf dir keine Macht über diese anderen geben.

Meine Meinung zum Hurentag ist also: Only Rights can stop the Wrongs. Und Nothing about us without us. Wäre schön, wenn ich noch er-lebe, dass diese jahrzehntealten Slogans der Sexarbeiter*innenbewegung sich über-leben. Helga Christina Pregesbauer

1 Comment

  1. Oh, wie Recht sie hat!
    Die Moralkeule im Schulterschluss mit Bischöfen und co von Feminist*innen ist mir auch schon mehrfach sauer aufgestoßen – ich mein, welche Politk möchten die denn jetzt?
    Die der freien und selbstbestimmten Frau kann es ja zumindest nicht sein und ich frage mich was letztendlich bezweckt werden soll?!
    My body – my choice!

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