Der Beitrag der Kirche zu Vergewaltigung #vatikan #konferenz

Der Beitrag der Kirche zu Vergewaltigung.

Die Konferenz im Vatikan Februar 2019

 

Wohl und schön geborene, die sitzen jetzt alle, haargenau die selben, die über Jahrzehnte persönlich jede einzelne Vergewaltigung begangen von ihren Untergebenen an ihren Untergebenen bewusst, wissend und aktiv vertuscht haben und wollen Pläne machen dafür, wie man Vergewaltigung in Zukunft verhindern könne.

Wie man Vergewaltigung verhindert wissen wir seit Jahrzehnten gut (wir lernen dazu), und es sind lauter Dinge die die Katholische Kirche wo sie nur kann verhindert und die sie aktiv verbieten will, in ihren Reihen nicht erlaubt und für schädlich hält:

  • Sexualaufklärung

  • Sexualität ungeniert ausprobieren dürfen

  • Homosexualität leben statt sich selbst in eine Heterosexualität zwingen wo keine ist und man sich (auch anderen) in Folge Zwang antut, falsch ist, lügt

  • Offenheit zum Gespräch zu Sexuellen Dingen

  • Ehescheidung wenn Beziehungen scheiße sind

  • Ehescheidungen auch wenn es Gewalt zwischen den Ehepartner*innen gibt

Und jetzt sitzen sie im Vati kann und tun so, als wüssten wir das alles nicht eh genau wie das geht: Vergewaltigungen verhindern, die Folgen lindern.

Immer noch gibt es tausende Priester die im Verdacht einer Vergewaltigung stehen und die versetzt wurden, sonst nichts.

Es gibt in Österreich soweit ich weiß keinen einzigen wegen Vergewaltigung verurteilten Priester.

In keinem Fall von Vergewaltigung in den Reihen der Mitarbeiter*innen der Katholischen Kirche in Österreich wurde die Verjährung aufgehoben (das ist rechtlich möglich).

Jeden Monat gibt es die Groer-Wahlfahrt in Österreich. Jeden Monat.

Am liebsten tragen sie die Würde vor sich her und gut ist es wenn sie aus Gold und edlen Metallen ist diese Würde und das tragen sie denn in sich haben sie von der Würde leid-er wenig oder noch leiderzeugender nichts und wenn der schön geborene sagt und alle welche die Würde tragen sagten: „Wir waren so hilflos“ – Wie viel Schamgefühl kann man verlieren, sich als aktiver Vertuscher und Täterschützer hinzustellen und zu sagen, man selbst sei HILFLOS gewesen? Wie sollen sich Leute die vergewaltigt wurden und deren Täter bis heute frei herum laufen oder in Ehrengräbern liegen fühlen, wenn jene, die die Täter geschützt und verteidigt haben, wenn jene die die Vergewaltigten Menschen beschimpft haben und die dann sagen die Opfers sollten bitte lernen zu verzeihen sich selbst als Opfer hinstellen und sagen – wir hatten die Millionen, wir hatten den Einfluss, wir wussten was abläuft, aber „wir waren hilflos“. Sie sollen sich eben nicht zu sehr fühlen, sie mögen bitte den Mund halten, und dann sitzen die Chefs der Vereine mit ihren besten Freund*innen und höchstberangten Clubmitgliedern im Fernsehen und sagen sie möchten jetzt den Opfern eine Stimme geben – aber sie haben gerade kein Opfer nicht mit, es ist keines da, aha. Man spricht davon dem Hund eine Stimme zu geben, aber vorher bindet man ihm sicherheitshalber nicht nur den Mund zu, man lässt ihn unterschreiben dass er keine rechtlichen Schritte eingehen möge, bittedanke, und dann sperrt man den Hund daheim ein. Man geht ohne den Hund. Aha.

Man setzt sich ohne Hund ins Fernsehen und aber mit den Hundehaltern und dann spricht man über Hundeleid und von der Stimme des Hundes die man dem Hund ja geben möchte. Der Fernseher tut da mit, der dreht das, der gibt dem Hundehalter die Stimme und lässt ihn vom Verzeihen sprechen. Ich möchte das der Fernsehkamera nicht verzeihen. Mir läge ein Witz auf der Zunge darüber, wie viel Gott wo drinnen ist und die Kamera und der Hunde knebel kommt vor im dem Witz, aber das ist kein Thema für Witze.

So dumm seid ihr nicht, ihr wohl und schön geborenen. So dumm seid ihr alle nicht aber so dumm sind die Vergewaltigten auch nicht mehr. Sie sind nach außen gestimmt, sie sind in der Stimmung sich selbst Gehör zu verschaffen bei anderen.

Jedenfalls sehe ich es als meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass niemand so dumm sein darf. Und die Schäfchenherde jener, die zurückbeißen, wird jeden Tag größer.

Vergewaltigt werden bekommt man in Österreich so um die 10.000 Euro, das ist viel Geld für die Armen, das ist nicht viel Geld für die wohlhabenden wohlgeborenen wohlgesinnten, dafür bekommt man dann einen Maulkorb und die mit dem Körberlgeld bleiben in ihrer Komfortzone. Sie dürfen sich dann beim traurig sein und sich wohl verhalten filmen lassen, das bringt dann der orf. Die Hunderln bekommen das Knocherl und bleiben im [off].

Und solange es diese ängstlichen bequemen Leute gibt, die sagen leg dich nicht mit denen an, die sind viele, die sind mächtig, halt besser den Mund, solange werden weiter Kinder vergewaltigt werden und wieder werden zu wenige hinschauen.

Hat der Liebe Gott der Gott der Liebe der Gott der liebe nicht gesagt du sollst nicht lügen aber hat er da gemeint, man darf sich selbst auch anlügen oder hat er gesagt, man darf sich selbst blöd stellen weil es bequemer ist? Hat er gesagt man darf lügen um die Kirche zu stützen oder zu schütze, aber ist das die Kirche, wenn man die Täter schützt statt der Opfer?

Und das ist ja schon lange her und es muss auch einmal Schluss sein und nicht einmal einen neuen Satz habt ihr euch einfallen lassen, ihr habt die alten recycelt und Recycling ist ja voll im Trend mit Gedanken mit Worten und Taten.

Die Leute die sagen halt den Mund braucht es immer, damit es Massengräber mit hunderten Babys gibt und Verbrechen wo hunderte Male dutzende Kinder vergewaltigt und ein paar in den Selbstmord getrieben werden.

Und jede/die jeder der jetzt auf mich weil ich das anspreche sauer ist, ist wohl auch Teil dieses Systems, die vielen kleinen Rädchen im System, die das Werk am Laufen halten, unter dem die Kinder jahrelange Gewalt erleiden, zerbrechen, sterben.

Man muss hinschauen. Das tut weh. Viele finden doof wenn man hinschaut.

Aber ich schaue hin und ich erzähle euch, was ich sehen kann.

Sie sagen Ich gebe dir meine Stimme damit du keine eigene brauchst, ich gebe dir eine Stimme und lasse dich daheim sitzen, das ist das gemütliche daran, wenn ich dir eine meine Stimme gebe, dann sparst du in Gedanken Worten und Taten. Weil ich red ja für dich, das tu ich auch gern, das irritiert die Bequemen dann wohl nicht so.

Ich habe keinen schönen Worte und keine gemütlichen Stimmverteilungslisten, ich rede von dem was ich sehe. Ich habe eine Stimme, sie geht in Resonanz mit dem was um sie ist. So tun wir das alle, die Frage ist was in uns drinnen ist und wie es dann herauskommt.

Die wohl und schön geborenen sagen wir waren so hilflos, aber du warst nicht so hilflos wie die vergewaltigten Kinderlein, du warst ganz anders hilflos, du warst von oben nach unten hilflos und hast deine helfende hilflose Hand hilflos bleiben lassen und noch ein bisserl runtergespuckt und damit den Druck nach unten um einen Spucker verstärkt, etwas stark machen.

Du hast keine Hilfe hinunter geschickt und jetzt sitzt du herum und schickst deine Worte und deine Stimmvergaben herum, die freundlich verpackte Maulkörbe wirken können, wenn man genauer schaut. Man sitzt unter seines gleichen, die ihm gleichen und ihm unterstellt sind und Mitglied in seinem Verein und denen gibt man eine Stimme.

Die Stimmen derer die eine eigene Stimme haben, wo bleiben sie auf dieser Strecke?

Die unten waren nach oben Hilflos, was eine ganz andere Hilfslosigkeit ist und dieses schön angestimmte Hilflosigkeitswir ist ein wirres wir, ein wir das es so nicht gibt. Man kann nicht in der Belle Etage und ganz oben im Turm sitzen, auf goldenen Sesselchen und nach unten rufen, ich geb dir eine meine Stimme. Man könnte sagen das klingt wie Gusch. Man hätte müssen nach unten, man muss Menschen suchen die Stimmen haben und in den Turm hinauf bringen. Aber der Weg war wohl schön und zu weit.

Un jetzt da ist was, da klirrt was, ich höre euch nicht mehr, ihr seid schon noch schön so weit oben und so hoch geborene und ich dreh meine Ohren nicht mehr nach dort, so weit weg, ich redet und ich geb euren Stimmen einfach vielfach kein Ohr mehr. Eure Rede schweigt mich an und ich bin da so ehrlich voll hilflos und so, einfach zu leise für mich. Viel zu leise für mich.

Und die da unten, die sprechen zurück, die da unten reden zurück, die reden hinauf hinunter hinüber und hin und wieder klingen Sätze durch. Die sind unbezahlbar. Sie sagen Ich habe eine Stimme und brauche keine gegebene Stimme. Ich habe selber Sätze. Ich sehe, ich höre, ich spreche.

Überall.

Meine Stimme ist stark, sie braucht eure Türme und eure Würden und euer Gold nicht. [On].

(c) Helga Christina Pregesbauer

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